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Digitalfunk der BOS in Hessen
Um unseren Feuerwehren eine Informationsplattform zum Thema „Digitalfunk“ zu bieten, haben wir diese Seite erstellt, die zunächst ein paar allgemeine Kurzinformationen enthält. Weiter unten sind entsprechende Links zu aktuellen Beiträgen sowie auch weiterführende Links zu entsprechenden Informationen beteiligter Behörden und Institutionen oder im Internet vorhandene Seiten mit tangierenden Daten auflistet.Das Thema "Digitalfunk" ist in aller Munde. Er soll in Kürze den derzeitigen Analogfunk im Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ablösen. Bereits im Schengener Abkommen wurde der Wegfall der Grenzen innerhalb Europas vereinbart. Daher wird bei Grenzübertritten nur noch an den Außengrenzen von Europa kontrolliert. Dies bedingt, dass die Sicherheitskräfte zusammen kommunizieren müssen. Das war der Grundstein für die Diskussion Mitte der 90er Jahre bezüglich Einführung eines digitalen BOS-Funknetzes.
Das bisherige Analog-Funknetz funktioniert zwar noch, aber die meisten Geräte sind schon viele Jahre in Gebrauch. Bei den Feuerwehren sind zum Teil 20-30 Jahre alte Geräte vorhanden, die nunmehr oft nicht mehr zu reparieren sind, zumal die meisten Hersteller den Geräteservice eingestellt haben. Besonders die vielen Funkmeldeempfänger (Piepser), über die die Feuerwehrleute alarmiert werden, überaltern zusehends.
Mit dem digitalen Funknetz wird ein neues Zeitalter in der Kommunikationstechnik der BOS eingeläutet. Nach der Inbetriebnahme wird es mit rund 500.000 Nutzern das weltweit größte Digitalfunknetz sein.
Das neue Digitalfunknetz bringt im Gegensatz zum bisherigen analogen Funknetz eine Menge an Verbesserungen, wie z.B. Alarmierung mit Rückmeldemöglichkeit, Gruppenkommunikation auch BOS übergreifend nach Einsatzstellen geordnet, Möglichkeit von Zielrufen, verbesserte bundesweite Kommunikation, keine zwei unterschiedlichen Frequenzbereiche und so auch Kommunikation zwischen Fahrzeug- und Handsprechfunkgeräten, über einen weiten Bereich der Feldstärke gleichbleibende Sprachqualität, Telefonfunktion, automatische Zuweisungen von Sprechgruppen ohne besondere Bedienung, mehr Frequenzen und daher weniger Störungen, eindeutige Identifikation der Funkteilnehmer, verbesserte Status-Übertragungen, Möglichkeit von Datenübertragungen und somit auch Abfragen von Datenbanken, Übertragung von Sprache und Daten gleichzeitig, abhörsichere Übertragungswege, Versenden von alphanummerischen Kurznachrichten, automatische Zellwechsel bei laufender Verbindung, Prioritätsrufe, u.v.m.Da in Hessen auch die Alarmierung über den digitalen Standard TETRA erfolgen soll, ist im Vergleich mit anderen Bundesländern in Hessen eine höhere Kategorie nach GAN (Gruppe Anforderungen an das Netz) und somit ein dichteres Netz an Basisstationen erforderlich. Dies bringt eine wesentlich bessere Funkversorgung mit sich, so dass die Versorgung mindestens so gut, wie im derzeitigen analogen Netz bzw. sogar noch besser sein dürfte.
Als Mindeststandard wurde bundesweit eine Funkversorgung der Kategorien 0 (Fahrzeugfunkversorgung) und 1 (Handsprechfunkgeräte Kopftrageweise außerhalb von Gebäuden) mit einer Orts-/Zeit-Wahrscheinlichkeit von 96 % definiert.
Für Hessen ist flächendeckend Kat. 0 und in Siedlungsgebieten sogar Kat. 2 (Handfunkgeräte in Gürteltrageweise außerhalb von Gebäuden) vorgesehen. Die Großstädte (15 festgelegte Bereiche) sollen in Kat. 4 (Handfunkgeräte in Gürteltrageweise innerhalb von Gebäuden) versorgt werden.
Nach dem Stand der Planungen wird bei der Versorgung in Hessen trotz der Forderung Kat. 2 überwiegend sogar Kat. 4 erreicht wird. Selbst auf dem flachen Land liegt die Versorgung nach Kat. 4 bei über 80% der Fläche. Einige wenige kleine „weiße“ Flecken gilt es noch zu füllen, wobei anzumerken ist, dass noch nicht alle Standorte geplant sind.Insgesamt sind für Hessen nach dem Stand Anfang 2010 ca. 420 Basisstationen geplant. In Hessen wird es 5 Standorte für Vermittlungsstellen geben. Ein erster Testbetrieb soll 2011/2012 (Raum Frankfurt/Wiesbaden) beginnen. Der erste erweiterte Probebetrieb ist für 2012 geplant.
Aktuelle Berichte auf unseren Webseiten:
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Handfunkgeräte sind bestellt
Digitalfunk steht vor "Rollout"
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Seminare Fachmonteur für Digitalfunk in Fahrzeugen
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Motorola Solutions liefert Hessens TETRA Endgeräte
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Digitalfunk: Telegramm 18/2010
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Polizeiakademie Hessen bildet Personal der LBD aus
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Stellenausschreibung im Bereich Digitalfunk
Digitalfunk - Bereitstellung von Haushaltsmitteln in Hessen
Hessenkarte mit den Teilnetzbereichen zur Einführung des Digitalfunks in Hessen
Digitalfunk Telegramm 13/2010
Digitalfunk Telegramm 12/2010
Feuerwehr TV berichtet über den Digitalfunk
Digitalfunk Basisstation im Landkreis erreichbar
Digitalfunk Telegramm 11/2010
DFV-Fachempfehlung digitale Objektfunkanlagen
April ... April ... Dennoch gehts im Digitalfunk weiter!
Digitalfunk: Telegramm 10/2010
Digitalfunk Telegramm 9/2010
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Digitalfunk-Ausbildung an der Polizeiakademie Hessen
Digitalfunk: Telegramm 8/2010
340 Millionen Euro für Digitafunk
Wird Digitalfunk weiter verschoben?
Digitalfunk: Telegramm 7/2010
Digitalfunk: Telegramm 6/2010
Digitalfunk: Telegramm 5/2010
Digitalfunk: Telegramm 4/2010
Digitalfunk: Telegramm 3/2010
Digitalfunk: Telegramm 2/2010
Digitalfunk: Telegramm 1/2010
Digitalfunk: Erste 4 Basisstationen aktiv
Digitalfunk: Autorisierte Stelle Hessen im Aufbau
Vierter Newsletter Digitalfunk
Digitalfunk schreitet voran
Eildienst Nr. 9 des HSGB zum Digitalfunk Dritter Newsletter Digitalfunk Der Digitalfunk startet in Berlin Digitalfunk - Start für verbesserte Kommunikation Erstes Seminar Digitalfunk durchgeführt Digitalfunk: Verlängerung des Master-Rollout-Plans Funkgeräte brauchen für Digitalfunk BOS ein Zertifikat Einführung Digitalfunk dauert länger Fortbildungsveranstaltung Digitalfunk durchgeführt Bremen erstes Bundesland mit Netz für Digitalfunk Bundesregierung beschließt Gesetz zur Zertifizierung digitaler Funkgeräte Dritter Newsletter Digitalfunk Funkversorgung beim Digitalfunk BDBOS nimmt Kontrollcenter in Betrieb
Immer mehr Funkinseln für Polizei und Feuerwehr Projekt Digitalfunk BOS Hessen jetzt online Auswirkungen des Digitalfunks BOS werden erforscht Digitalfunk BOS: Leipzig ist ‚on air’ Zweiter Newsletter Digitalfunk Erster Newsletter Digitalfunk Stellungnahme des KFV zum Themenbereich Digitalfunk
Downloads/Newsletter/Ausbildung:
Downloads rund um den Themenbereich Funk
Sprechfunk-Ausbildung im Landkreis Limburg-Weilburg
Vortrag Funkversorgung beim Digitalfunk im LK Limburg-Weilburg
Digitalfunk Hessen (Lemke)
Digitalfunk Endanwenderschulung (Glodek)
Digitalfunk von A bis Z (Info für Einsteiger)
Webauftritte der einzelnen Bundesländer und des Bundes:
Bundesanstalt für den Digitalfunk der BOS (BDBOS) Projekt Digitalfunk BOS Hessen BOS digitalfunk BW BOS-Digitalfunk Bayern Projektgruppe Digitalfunk-BOS Berlin BOS-Digitalfunk Hamburg Digitalfunk BOS Niedersachsen Schutz und Sicherheit - Digitalfunk in NRWArdini - Arbeitsgruppe für den Digitalfunk der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in NRW Projektgruppe Digitalfunk Rheinland-Pfalz Projektgruppe BOS-Digitalfunk Sachsen Landeszentralstelle BOS-Digitalfunk und Regionalleitstellen Schleswig-Holstein
Sonstige:
Digitalfunk aktuell auf www.Wikio.de Digiatlfunk aktuell auf www.FwNetz.deFilme/Videos:
Quelle: Kurzfilm Digitalfunk BOS - Geduld !!! ca. 30 MB (Link zu www.bdbos.bund.de)
Quelle: Film "Digitalfunk in Rheinland-Pfalz" (Link zu www.YouTube.com)
Quelle: Filmbericht Frontal 21 "Digitalfunk unbrauchbar?" (Link zu www.YouTube.com)
=> Dieser Beitrag ist leider sehr schlecht recherchiert => siehe: Fragen der Redaktion Frontal 21 und Antworten der BDBOS (Link zu www.bdbos.bund.de)
Digitalfunk: Telegramm 3/2010











